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Kein Ehrensold für den arbeitslosen Amtsträger a.D. Wulff!

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Wulff ist wieder da angekommen, wo er vor vielen Jahren startete. In Großburgwedel, in einem fast durchschnittlichen Leben. Kindersitze trägt er wieder selber ins Auto und die ehemalige First-Lady muss selber einkaufen gehen. Vorbei sind die Zeiten von Glamour, weltmännischem Auftritt und militärischen Empfängen.

Nun steht zur Debatte, ob dem ehemaligen Freund vieler Unternehmer ein lebenslanger Ehrensold zusteht. Bei Partys von, für oder mit Christian ging es damals zu wie auf einer Mafiahochzeit. Wer rein wollte, musste einen dicken Umschlag mit Bargeld an der Tür abgeben oder sonstige Geschenke wie Handys, Zentis-Marmelade, Boby-cars oder Hotelgutscheine anliefern. Möglich war natürlich auch, die feine First-Lady in edles Tuch zu kleiden oder mit Geschmeide zu behängen. Sonst wurde der Einlass verwehrt.

Über diese grundehrlichen „Freundschaften“ zu einigen Unternehmern ist Bundespräsidenten-Darsteller a.D. Christian Wulff nun gestolpert. Irgendwann waren Privatkredite zu unerhört günstigen Zinsen und der Frontalangriff auf die Pressefreiheit von Wulff nicht mehr in der Öffentlichkeit zu verkaufen und der Hosenanzug ( Merkel ) musste die Notbremse ziehen. Wulff der sich nach eigenen Angaben im „Stahlgewitter“ befand, war ein Bundespräsident wie wir noch keinen hatten. Er war der erste, der nach nur knapp 2 Jahren mit Schimpf und Schande vom Volk und der Presse aus dem Amt gejagt wurde. Durch sein Verhalten, das stark an eine Person im Selbstbedienungsladen erinnerte, hat er das Amt und dessen Würde nachhaltig geschädigt. Dieser  arbeitslose Amtsträger will nun tatsächlich noch den „Ehrensold“ abgreifen. Ich frage mich, ob er nicht schon genug Kohle eingesteckt hat. Schließlich hat er in den letzten Wochen als Bundespräsidenten-Darsteller kaum noch Termine wahrgenommen, um sich dem öffentlichen „Stahlgewitter“ zu entziehen. Die offiziellen Termine beschränkten sich auf so wichtige Tätigkeiten, wie den Empfang der Sternsänger. Von Kindern hatte dieser Günstling auch keine kritischen Fragen zu befürchten. So hatte dieser Parvenü auch noch mehr Zeit, bei seinen „Freunden“ das Jetset-Leben in vollen Zügen genießen.

Hier macht der Pavenü und Gernegroß in seiner Lieblingsrolle mit zusammen mit Maschmeyer einen auf dicke Hose:

Ein Ehrensold, das sagt schon der Wortlaut, soll für eine ehrenhafte Amtsführung gezahlt werden. Davon kann man bei Wulff schwerlich sprechen, denn dieser hat links und rechts jeden Vorteil eingesackt, welcher ihm geboten wurde. Zusätzlich soll dieser Sold eigentlich nach fünf Jahren Amtszeit gezahlt werden. Wenn Wulff den vollen Betrag bekommen sollte, ist das ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler, die gerade noch den Schock verarbeiten müssen, dass in Niedersachsen die Polizeiausbildung riskiert wird, weil das Ministerium nicht mehr genug Geld für Übungsmunition hat. Für die Ausbildung der gesamten Polizei fehlen knapp 80.000 Euro, aber der EX-Chef will noch mal richtig absahnen. Zu dem Ehrensold in Höhe von 199.000 Euro, kostet Wulff noch etwa zusätzlich 250.000 Euro im Jahr für seine Entourage bestehend aus: lebenslangem Sekretariat, Büro und Dienstwagen sowie Spesen.

Ich bin der Meinung, man sollte die Online-Petition unterschreiben, um diesem Treiben der Beamtenkaste Einhalt zu gebieten. Den Link findet Ihr unten.

http://openpetition.de/petition/online/keinen-ehrensold-fuer-bundespraesident-a-d-christian-wulff

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13887278/Gabriel-will-grosse-Ehrensold-Koalition-fuer-Wulff.html

Written by 1955

Februar 25, 2012 at 1:06 pm

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